Angefangen hat alles mit einem Minecraft-Clan
Meine erste Website war nicht für einen Betrieb, sondern für meinen Minecraft-Clan. Der brauchte dringend eine, fand jedenfalls ich. Sie hatte einen animierten Hintergrund, drei verschiedene Schriftarten und vermutlich die schlimmste Farbwahl der frühen 2010er. Ich war zwölf und ziemlich stolz darauf.
Aus dem Clan wurden ein paar Jahre später komplette Shopify-Stores, vom Baukasten bis zum selbst geschriebenen Code. Webdesign habe ich dabei nie gelernt. Ich wollte einfach wissen, wie es geht, und habe so lange herumprobiert, bis es ging.
Dann hat mir mein eigener Job das Problem gezeigt
Hauptberuflich bin ich bis heute im Handwerk, und irgendwann ist mir etwas aufgefallen. Die Betriebe um mich herum machen erstklassige Arbeit, aber ihre Websites sahen aus, als hätte jemand 2009 angefangen und es sich dann anders überlegt.
Also habe ich nachgefragt. Die Antwort war fast immer dieselbe: Entweder wollte eine Agentur einen Betrag, für den man auch einen ordentlichen Gebrauchtwagen bekommt, oder das Ergebnis war so, dass man es niemandem zeigen mochte. Dazwischen gab es nichts. Ein ganzer Berufsstand, digital einfach schlecht bedient. Beim Thema Social Media war das Bild dasselbe.
Mein Nachbar weiß bis heute nicht, dass er der Anfang war
Irgendwann habe ich es einfach ausprobiert. Mein Nachbar ist selbstständiger Elektriker, und ich habe ihm eine Vorschauseite gebaut. Ungefragt, einfach so. Sie hat ihm gefallen, wir kamen ins Gespräch, und plötzlich hatte ich meinen ersten Kunden. Er ist es bis heute.
Danach kamen ein paar aus dem näheren Umfeld, und irgendwann war klar: Das ist kein Zufall mehr und schon gar kein Hobby. Also habe ich ein Gewerbe angemeldet, neben dem Hauptberuf, den ich immer noch ausübe. Ganz allein kommt man an neue Kunden allerdings schlecht heran, gerade am Anfang nicht. Deshalb arbeite ich mit einem sehr kleinen Vertriebsteam. Betonung auf sehr klein. Die klopfen an Türen, an die ich nie gekommen wäre, und ich baue dann das, was daraus wird.
Warum das Ganze „Kleim“ heißt und keinen Login hat
Meinen eigenen Namen wollte ich nicht auf das Schild schreiben. Es sollte kurz sein, einprägsam, aussprechbar und trotzdem ein Augenzwinkern in Richtung meines Nachnamens. So wurde daraus Kleim.
Und weil das oft gefragt wird: Einen Adminbereich bekommst du bei uns nicht. Nicht, weil wir dir nichts zutrauen, sondern weil genau an dieser Stelle der Kontakt verloren geht. Du schickst uns einfach eine Nachricht per WhatsApp oder Mail und schreibst rein, was geändert werden soll. Den Rest machen wir, meistens noch am selben Tag. Anrufen kannst du natürlich trotzdem jederzeit, die meisten schreiben aber lieber kurz.
Mehr als deinen Änderungswunsch musst du uns nie mitteilen. Kein Passwort, das du dreimal im Jahr suchst, kein System, in das du dich erst einarbeiten müsstest, keine Einstellung, die du selbst finden musst.
In einer Zeit, in der eine künstliche Intelligenz in vier Sekunden eine Website ausspuckt, ist der Mensch am anderen Ende das Einzige, was sich nicht generieren lässt.